Training für UN ESCAP in der Mongolei

Ein Training zum Thema ‚Projektmanagement und Durchführbarkeitsstudien‘ führ­te Dr. Norbert Wagener für mon­go­li­sche Regierungsvertreter und Führungskräfte des mon­go­li­schen Transportwesens am 15. Dezember 2020 im Auftrag der United Nations Economic and Social Commission for Asia and the Pacific (ESCAP) durch.

Unter COVID-19 Bedingungen als Online-Session durch­ge­führt, konn­ten die Teilnehmer die Vorlesung in eng­li­scher Sprache und mit mon­go­li­scher Simultanübersetzung in­ter­es­siert ver­fol­gen und sich mit Hilfe vor­ab zur Verfügung ge­stell­ter Skripte, Fallstudien und Übungen ge­zielt vor­be­rei­ten. Die Session war Teil des UN-Programmes ‘Strengthening Subregional Connectivity in East and North-East Asia through Effective Economic Corridor Management’.

Die Trainingsunterlagen kön­nen Sie hier herunterladen.

Besondere Aufmerksamkeit wid­me­ten die Teilnehmer dem Thema Durchführbarkeitsstudien. Hintergrund ist die Vorbereitung von Infrastrukturprojekten in der Mongolei. So wird im Rahmen des Wirtschaftskorridors Russland – Mongolei – China als ein prio­ri­tä­res Bahnproject der zwei­glei­si­ge Ausbau und die Elektrifizierung der zen­tra­len Nord-Süd ‑Bahnstrecke ‚Ulaan Ude-Naushki-Sukhbaatar-Ulaanbaalar-Zamiin Uud-Erlian-UlaanTsav-Janchkhuu-Beijing-Tianjin‘ ge­plant. Im ers­ten Schritt ist hier­für die Erstellung ei­ner Durchführbarkeitsstudie ge­plant. Diese Bahnstrecke wird nicht nur dem Transitverkehr die­nen, son­dern vor al­lem auch der Anbindung der mon­go­li­schen Wirtschaft an Russland und an den chi­ne­si­schen Hafen Tianjin.

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